Stationsleiterkurs

Stationsleiterkurs

Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die Leitung einer Station oder pflegerischen Einheit

Weiterbildungsziel

Laut der Landesgesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen soll die Weiterbildung Krankenschwestern, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger, Altenpfleger, Altenpflegerinnen, Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten, Diätassistentinnen, Diätassistenten, Hebammen, Entbindungspfleger, Logopädinnen, Logopäden, Medizinisch-technische Assistentinnen, Medizinisch-technische Assistenten, Physiotherapeutinnen, Physiotherapeuten befähigen, in den jeweiligen Berufsfeldern die Aufgaben der Leitung einer Pflege- oder Funktionseinheit wahrzunehmen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln. Diese Ziele unterstützt der Lehrgang: Weiterbildung zur Leitung einer Station oder Einheit nach den Empfehlungen der DKG.

Aufgaben

Die Organisation einer Pflege- oder Funktionseinheit;
die situationsgerechte Führung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Versorgungsleistungen;
die Gewährleistung einer wirtschaftlichen Betriebsführung;
die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit;
die verantwortliche Mitgestaltung der bereichsübergreifenden Kommunikation und Information und
die zielorientierte Mitgestaltung der Lernprozesse und ihre Steuerung im Rahmen der Betriebsabläufe.

Teilnahmevoraussetzungen

Zur Weiterbildung wird zugelassen wer,

die Erlaubnis nach §1 Absatz 1 Nummer1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes besitzt oder
die Erlaubnis nach § Absatz Nummer des Altenpflegegesetzes

und

nachweist, dass er nach Erteilung der Erlaubnis eine in der Regel zweijährige Tätigkeit in der Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege oder Altenpflege abgeleistet hat

Dauer und Ablauf der Weiterbildung

 

Theoretischer Unterricht und Praxisphasen

Die Theoriephasen sind in fächerübergreifende Lerneinheiten aufgeteilt, die jeweils aus mehreren Bausteinen bestehen. Diese Lerneinheiten werden soweit möglich, kompakt vermittelt. Der Lehrgang selbst wird als Prozess des sozialen Lernens verstanden. Alle Lernformen, die diesen Prozess unterstützen, werden bevorzugt eingesetzt.

Die Praxisphasen sollen den Teilnehmern Möglichkeiten geben, die erworbenen Kenntnisse in praktische Erfahrungen umzusetzen. Projektbezogene Praxisaufträge unterstützen diesen Transfer und sollen vor allem eine konkrete Möglichkeit sein, Weiterentwicklungen im eigenen Arbeitsbereich zu fördern.

Die Hospitation im anderen Krankenhaus dient der Erweiterung des Erfahrungshorizonts der Teilnehmer und zielt auch auf die Verbesserung der Kommunikation und Kooperation innerhalb der Verbundkrankenhäuser ab.

[nach oben]

Lehrstoffverteilungsplan

Pflegetheorie
60 Stunden
Organisation des Pflegedienstes
120 Stunden
Psychologie und Pädagogik
80 Stunden
Kommunikation und Gesprächsführung
50 Stunden
Mitarbeiterführung
68 Stunden
Gesundheitspolitik / Medizinsoziologie
60 Stunden
Krankenhausbetriebslehre
50 Stunden
Recht/Exkursion
48 Stunden
Lernzielkontrolle und Selbststudium
40 Stunden
Theorie
576 Stunden
Hospitation
48 Stunden
Projektarbeit
56 Stunden
Praxisanteil
40 Stunden
Gesamt
720 Stunden

[nach oben]

Lehrgangsgebühren

Die Gebühren 2.400 € (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) werden teilweise vom Arbeitgeber übernommen.
Die Weiterbildungsteilnehmer sind verpflichtet, auf eigene Kosten die erforderlichen Unterrichts- und Lernmittel zu beschaffen.

Der Stationsleiterkurs findet im Institut statt in Zusammenarbeit mit

perspektive-Personalentwicklung

Schmid, Laschet, Simon & Spies GbR
Lindwurmstr. 157
80337 München

www.perspektive-personalentwicklung.de